Ausgangsmaterialien

Die Auswahl der Komponenten eines Faserverbundwerkstoffs, also die Verstärkungsfasern und die sie einbettende Matrix, bestimmen im Zusammenwirken mit dem Fertigungsverfahren die Eigenschaften des Verbundes. Im Gegensatz zu vielen anderen Werkstoffen, die vom Produkthersteller bereits als Halbzeuge oder nach Norm vorproduziert eingekauft werden, lassen sich die optimalen Kennwerte eines Faserverbundkunststoffs jedoch erst durch das Zusammenwirken der richtigen Technologie und den geschulten, sachkundigen Mitarbeitern im Design- und Fertigungsbereich erzielen.



Hahlbrock - faserverstärkte Kunststoffe verarbeitet nahezu alle Typen von Fasermaterialien auf Basis von Glas, Kohlenstoff und Aramid (Kevlar®). Abgestimmt auf Funktion, technische Umgebung und wirtschaftliche Aspekte des Formteils werden diese Fasern in ihrer Konfektion festgelegt und mit ungesättigten Polyester-, Epoxid- oder Vinylesterharzen zu einem spezifisch leichten und hochfesten Formteil verarbeitet. Die vorgehärteten Formteile werden im allgemeinen nach den Angaben der Harzhersteller thermisch nachbehandelt (getempert).

Neben den klassischen Eigenschaften der Faserverbundwerkstoffe, wie spezifisch geringes Gewicht bei hoher Festigkeit, guter Korrosionsbeständigkeit und exzellenter Formbarkeit, können weitere vorteilhafte Werkstoffeigenschaften generiert werden. Dabei kommt uns eine lange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Harzlieferanten zu Gute, die es uns ermöglicht, auf eine Vielzahl von Sonderformulierungen der Standardharze zurückzugreifen und diese in unserem Haus projektspezifisch auf ihre Eignung zu testen. So wurden Harze beispielsweise für anspruchsvolle Fertigungsverfahren prozesssicher gemacht und neue Anwendungsbereiche, z.B. im Bauwesen, durch hohe Transluzenz, Elastizität oder Brandbeständigkeit (HALUSITE®)erschlossen.